Die postmortale minimal-invasive Gewebeentnahme („minimally invasive tissue sampling“, MITS) hat sich gerade in Ressourcen-armen Ländern zu einer bedeutenden Methode für die Todesursachen-Ermittlung entwickelt. In einem spannenden Vortrag mit dem Titel „Lessons learnt from the development, validation and implementation of MITS minimally invasive tissue sampling for cause of death investigation in Low and middle income countries“ berichteten Dr. Quique Bassat und Dr. Maria Maixenchs vom Barcelona Institute of Global Health am Bernhard-Nocht-Institut (BNI) von ihren Erfahrungen. Anschließend diskutierten sie mit den Kolleg:innen des BNI, des Irrua Specialist Teaching Hospitals in Nigeria sowie dem NATON-Team der Hamburger Rechtsmedizin über das Potenzial und künftige weitere Einsatzgebiete der MITS-Technik.